Eurodistrict Saarmoselle
 

Projekt GeKo SaarMoselle

 Logo interreg GeKo

Nach der Unterzeichnung der MOSAR-Vereinbarung und gestärkt durch seine tragende Rolle bei ihrem Abschluss nutzte der EVTZ die Gelegenheit des letzten Projektaufrufs im Programm INTERREG VA Großregion, um ein Projekt zur langfristigen Strukturierung der grenzüberschreitenden Gesundheitskooperation auf dem Gebiet des Eurodistricts ins Leben zu rufen. Ziele sind die Begleitung und Vernetzung der Akteure sowie die Umsetzung von grenzüberschreitenden Projekten zur Zusammenarbeit und Integration im Sinne des am 22.01.2019 unterzeichneten Aachener Vertrags.

 

Dieses Projekt mit dem Namen „GeKo SaarMoselle" würde bereits mit seinem Start die Begleitung der MOSAR-Vereinbarung sowie ihre Ausweitung auf andere Fachbereiche ermöglichen (z. B. Nuklearmedizin, Nachsorge und Reha) und die Gesundheitskooperation auf dem Gebiet des Eurodistricts im Allgemeinen fördern. Der Kurzantrag wurde am 31.10.2019 beim Gemeinsamen Sekretariat eingereicht. Das Projekt sieht eine Dauer von 3 Jahren vor (01.01.2020 - 31.12.2022) und bezieht sich auf die Prioritätsachse „Verbesserung der Lebensbedingungen" des Programms, mit dem Ziel der „Schaffung eines verbesserten abgestimmten Angebots im Bereich Gesundheit und Vorsorge".

 

Drei Aktionen sind vorgesehen:

1. Die verstärkte Vernetzung der Akteure und die Schaffung einer dauerhaften Einrichtung für die grenzüberschreitende Gesundheitskooperation auf dem Gebiet des Eurodistrict SaarMoselle.

2. Die Erweiterung und Optimierung der grenzüberschreitenden Gesundheitskooperation, insbesondere:

- die Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern

- die Definition der Möglichkeiten eines grenzüberschreitenden lokalen Gesundheitsvertrags

- die Verbesserung (Digitalisierung) des Austauschs zwischen den Krankenhäusern und -kassen

- die verbesserte und erleichterte Umsetzung der Vereinbarung über das Rettungswesen

3. Die Information der Bevölkerung und der Gesundheitsfachleute

 

Der Eurodistrict SaarMoselle als federführender Projektleiter, der französische Krankenkassenverbund MGEN und die SHG-Kliniken Völklingen sind finanzielle Projektpartner, die ARS Grand Est und das saarländische Gesundheitsministerium sind Kofinanzierer. Ein Antrag auf EU-Förderung läuft derzeit; der Kurzantrag hat vom Programm Interreg VA Großregion ein „Go" erhalten. Die Hauptunterzeichner der MOSAR-Vereinbarung sind strategische Projektpartner. Der SDIS 57 (Feuerwehr- und Rettungsdienst des Departement Moselle) und der ZRF (Rettungsleitstelle Saar) sind ebenfalls beteiligt.