Eurodistrict Saarmoselle
 

Appel Offenhaltung der Grenzübergänge

Stellungnahme der Eurodistrict-Präsidentschaft am 25.02.2021

 

Gilbert Schuh (Präsident des Eurodistricts SaarMoselle) und Uwe Conradt (Erste Vize-Präsident des Eurodistricts SaarMoselle) : Trotz verschärfter Einreiseregeln müssen alle Grenzübergänge offen bleiben, darf es nicht zu Coronatest-Kontrollen an der Grenze kommen.

 

Der Eurodistrict SaarMoselle mahnt angesichts der angekündigten verschärften Einreiseregeln zu "mehr Sensibilität für die Menschen im Grenzgebiet" durch die nationalen Akteure in Paris und Berlin an und fordert Nachbesserungen im Sinne der Menschen im Grenzgebiet.

 

"Es darf nicht dazu kommen, dass die neuen Regelungen von den Menschen als Grenzschließungen wahrgenommen werden", fordern der Präsident Gilbert Schuh und der Erste Vizepräsident Uwe Conradt.

 

Die beiden Vertreter des grenzüberschreitenden Verbunds von Kommunen im Grenzraum fordern:

1) Nicht nur ein PCR-Test, sondern auch ein negativer Schnelltest soll als Nachweis für nicht-berufliche Grenzüberfahrten ausreichen.

2) Alle deutsch-französischen Grenzübergänge müssen offen bleiben, es darf nicht wieder zu Grenzbarrikadierungen kommen.

3) Es darf nicht zu Grenzkontrollen durch die nationalen Polizeikräfte kommen. Kontrollen der neuen Einreiseregeln sollen vielmehr erst im Hinterland erfolgen, damit es an der Grenze nicht zu Staus kommt, die ebenfalls eine faktische Grenzschließung bedeuten würden.