Eurodistrict Saarmoselle
 

Eine neue Geschäftsführerin für den Eurodistrict SaarMoselle

Celine LaforschCéline Laforsch hat Anfang Januar ihren Dienst als Geschäftsführerin des Eurodistrict SaarMoselle angetreten und folgt damit auf Isabelle Prianon, die diese Stelle seit Mai 2010 innehatte. Frau Laforsch verfügt über umfangreiche Erfahrung als Juristin in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, die sie bei verschiedenen Institutionen in der Großregion sammeln konnte.

 

Nach dem Studium des Privatrechts an der Universität Nantes und einem Master im Europarecht in Saarbrücken beginnt sie ihre berufliche Laufbahn 2005 beim CRD EURES Lorraine in Metz als Juristin und Projektleiterin mit Spezialisierung auf Sozial-, Arbeits- und Steuerrecht für Grenzarbeitnehmer.

2011 stößt sie zur Task Force Grenzgänger der Großregion beim saarländischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr. Ihre Arbeiten im Rahmen des Interreg-IV-A-Projektes konzentrieren sich auf das Erkennen und Lösen von Hemmnissen für die Mobilität, mit denen Grenzarbeitnehmer und die sie beschäftigenden Unternehmen zu kämpfen haben. 2015 übernimmt sie die Leitung der neu gegründeten „Maison Ouverte sur l'Allemagne" (MOSA) in Forbach und baut die Aktivitäten dieser grenzüberschreitenden, hauptsächlich an Grenzgänger im Ballungsraum des Eurodistrict SaarMoselle gerichteten Beratungsstelle auf. Nach einem erneuten Wechsel 2017 zurück zur Task Force im Interreg-Projekt V A als stellvertretende Direktorin bringt sie neben ihren eigentlichen Aufgaben ihr Fachwissen in den Bericht zum Pilotprojekt „B-Solutions" unter der Federführung der Arbeitsgemeinschaft Europäischer Grenzregionen (AGEG) ein.

 

Von ihrer Herkunft Bretonin, ist für sie als überzeugte Europäerin die grenzüberschreitende Zusammenarbeit unerlässlich. Die Aktivitäten des Eurodistricts zeigen, was in dieser sich auf zwei Staaten erstreckenden Region bereits Realität ist.

Als Geschäftsführerin des Eurodistricts freut sich Céline Laforsch insbesondere, zur Steuerung und Umsetzung der mit den politischen Vertretern des Gebietes festgelegten strategischen Leitlinien des EVTZ beitragen zu können. Ihre Berufserfahrung möchte sie „mit der Unterstützung der Politik zur Entwicklung und Erhöhung der Sichtbarkeit des grenzüberschreitenden Ballungsraums einsetzen, in der Hoffnung, gemeinsam die Wirkung der Verwaltungsgrenzen möglichst zu minimieren und die Aktionen auf dem Gebiet des Eurodistricts zu optimieren".