Eurodistrict Saarmoselle
 

Bessere Zugverbindungen zwischen Saarbrücken und Frankreich

Das Saarland und die Région Grand Est möchten das grenzüberschreitende Bahnverkehrsangebot verbessern. Der Ministerpräsident des Saarlandes, Tobias Hans, und der Präsident der Région Grand Est, Jean Rottner, haben an diesem Dienstag dahingehende Vereinbarungen unterzeichnet.

Konkrete Maßnahmen betreffen insbesondere die Verbindungen Saarbrücken–Metz und Saarbrücken–Straßburg: Die Ausschreibungen sollen gemeinsam erfolgen und das Material für beide Linien vereinheitlicht werden. Ebenso wird gewünscht, dass die Tarife der grenzüberschreitenden Zugverbindungen harmonisiert werden und die Taktung optimiert wird, um bessere Anschlussmöglichkeiten zu schaffen.

Die Saarbrücker Oberbürgermeisterin Charlotte Britz begrüßt die Vorschläge von Tobias Hans und Jean Rottner, die eine Verbesserung des grenzüberschreitenden Zugverkehrs in Aussicht stellen. Die Oberbürgermeisterin freut sich über die kommende Aufwertung des ÖPNV für ihre Stadt und den Qualitätsanstieg der regionalen Verbindungen.

Als Präsidentin des Eurodistricts SaarMoselle betont Frau Britz, dass das abgestimmte Vorgehen des Saarlandes und der Région Grand Est die Nutzung der Bahn für grenzüberschreitende Fahrten mittelfristig vereinfacht und attraktiver macht. Diese Fahrten werden derzeit auf dem Gebiet des Eurodistricts zu über 99% der Fälle mit dem Auto zurückgelegt. Sie hofft insbesondere, dass die getroffenen Vereinbarungen schnell dazu verhelfen, das ständige Umsteigen in Forbach bei Nutzung der TER-Verbindung Metz-Saarbrücken zu beenden.

Derartige Fortschritte, die den Alltag der Bevölkerung beiderseits der Grenze erleichtern, können bei den Einwohnern der Moselle-Est und im Großraum Saarbrücken das Gefühl stärken, in einer grenzüberschreitenden Metropolregion zu leben.

Weitere Auskünfte erteilt das Kooperationsbüro des Eurodistricts SaarMoselle